In der Sanitärtechnik decken wir die Bereiche ab, die der Hygiene und der Gesundheit des Menschen dienen. Dazu gehören insbesondere technische Installationen für die Wasserversorgung mit physikalischer Wasserbehandlung, Regenwassernutzung und die Abwasserentsorgung auch mit Hebeanlagen.

 

Trinkwasser - kein Leben ohne Wasser

In unserem Trinkwasser werden immer wieder Legionellen nachgewiesen.

Wie andere Wasserbakterien gelangen die Microorganismen über das Leitungswasser in die Nahrung und durch einfaches Verschlucken, bei dem Wasser in die Luftröhre gelangt; bestärkt durch verunreinigte und unzureichend entkalkte Perlatoren und Strahlregler. Zudem durch das Einatmen beim Duschen in verdampfendem Wasser. 

Und werden bei Heisswasserleitungen mit spärlichem Durchfluss und mangelhafter Isolierung, Kalt- und Heisswasserhahn gleichzeitig geöffnet (beim Händewaschen), so kann legionellenhaltiges Kaltwasser über den Mischregler in die Warmwasserleitung eindringen, wo sich die Legionellen dann vermehren können.

Eine Infektion kann die Folge sein!

Als weiterer Risikofaktor gilt der Einschluss von Luftblasen in den Rohren. Diese Luftblasen verdrängen das Wasser, so können Mikroorganismen in den Luftblasen unbehelligt von heissen Wassertemperaturen überleben.
Die beweglichen, winzig kleinen Stäbchenbakterien können sich explosionsartig vermehren.

Obwohl Legionellen praktisch überall in freier Natur vorkommen, treten sie meist nur in Trinkwasserinstallationssystemen in krankmachenden Konzentrationen auf. Hier finden die Erreger ideale Lebens- und Vermehrungsbedingungen. Innerhalb der Rohrnetze können Mikroorganismen zu sogenannten Biofilmen aufwachsen, in denen auch Krankheitserreger heimisch werden.

Zum Beispiel in Warmwasserbereitungsanlagen von Häusern, bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius – etwa dann, wenn eigentlich kaltes Wasser plötzlich lauwarm aus dem Hahn kommt, wenn Wasser nur noch auf Temperaturen von unter 50 Grad erhitzt wird oder über Wochen im Rohrsystem absteht.

Das Vorkommen von Legionellen in unserem Wasser wird immer wieder bei Untersuchungen nachgewiesen!

Schon seit der 2003 entsprechend in Kraft getretenen Trinkwasser-Verordnung (TrinkwV) haftet für die hygienische Qualität des Trinkwassers der Besitzer bzw. Betreiber einer Hausinstallation bis zur letzten Entnahmestelle.
Die TrinkwV definiert eindeutig nur solches Wasser als Trinkwasser, „das frei von Krankheitserregern ist“.

Vermieter müssen nun jedes Jahr durch die neue am 01.November 2011 festgesetzte TrinkwV das Trinkwasser auf Legionellen untersuchen lassen.
Das gilt für Anlagen, in denen mehr als 400 Liter Warmwasser aufbereitet werden oder Warmwasserleitungen mit mehr als drei Liter Inhalt zwischen Erwärmer und Zapfstelle.  

Zur Überwachung der Gesamtanlage erfolgt die ständige Messung und Speicherung aller wichtigen Werte.
Für den Betrieb der Anlage ist der Zusatz von Chemikalien nicht unbedingt erforderlich!
Für eine effektive Desinfektionswirkung des Systems ist es erforderlich, das betroffene Installationssystem und dessen Betriebsbedingungen genau zu untersuchen und die Anlage entsprechend der konkreten Situation ein zu bauen und zu programmieren.
Im Ernstfall muss ein neues Installationssystem errichtet werden. 

Wir, als Spezialist für Trinkwasserhygiene garantieren mit einem umfassenden Dienstleistungspaket für den hygienisch einwandfreien Zustand der Trinkwasserversorgung in Ihrer Immobilie.

 

Physikalische Wasserbehandlung

Unser Trinkwasser ist ein hochwertiges, gesundes Lebensmittel. Mit Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium hält es den Menschen fit. Auch Kalzium gehört dazu - allerdings mit Nebenwirkungen. Denn während sich der Körper freut, kann der daraus entstehende Kalk Leitungen und Haushaltsgeräten schwer zusetzen. Hartes Wasser sollte deshalb dauerhaft wirksam behandelt werden.

Zu weiches Wasser kann ebenso großen Schaden anrichten durch Korrosion von Metallteilen und -Oberflächen. Denn dann nagt der Rost von innen an den Rohren. Kalk im Wasser ist also durchaus nützlich, ja sogar wichtig. Ihn einfach zu entfernen, etwa durch chemische Enthärtungsverfahren, bedeutet auch, auf seine Schutzwirkung zu verzichten. Belassen Sie das wertvolle Kalzium ruhig im Trinkwasser. Moderne Wasserbehandlungs-Techniken wirken auf den vorhandenen Kalk so ein, dass er sich nicht als schädlicher Kalkstein absetzen kann. Ganz ohne Chemie. Schließlich ist Ihre Wasserqualität auch ein Stück Lebensqualität.


Unser Tipp:

Machen Sie den kostenlosen Härtetest! Bei uns erhalten Sie den Teststreifen zur Härtebestimmung. Einfach kurz unter fließendes Wasser halten und mit der beigefügten Farbskala vergleichen.


Physikalische Wasseraufbereitung/-veredelung

Mit Hilfe eines Wasservitalisationsgerätes, welches als eine Art Signalgeber (Katalysator) funktioniert wird in einem speziellen Herstellverfahren mit Frequenzmustern von natürlichem, sauberem Quellwasser und Sauerstoff (O2) aufgeladen.

Das Wasservitalisationsgerät leitet das zuvor aufgeladene Frequenzmuster an das Wasser weiter. Das vorbeifliessende Wasser tritt in Resonanz und verändert sein Molekularverhalten hin zu quellwassertypischen Eigenschaften. Die Auswirkungen sind erkennbar in einem veränderten Kristallisationsverhalten (Ablösen von Verkalkungen), einem höheren Absorptions-
vermögen (Löseverhalten) bis hin zur Geschmacksverbesserung.

Erfahrungsberichte zeigen Lösungen für Ihr Wasser
- Vitalisierung des Wassers

So erhalten Sie nicht nur hygienisch einwandfreies, sondern auch geschmacklich verbessertes klares und gesundes Trinkwasser.


Regenwassernutzung

Die Nutzung von Regenwasser zur Einsparung von Trinkwasser hat als Ergänzung zu moderner Wasserspender-Sanitärtechnik erheblich an Bedeutung gewonnen.

Durchschnittlich 130 Liter bestes Trinkwasser verbraucht ein Bundesbürger pro Tag im Haushalt. Auch wer sparsam mit Wasser umgeht und Zweimengen-Spülbetätigung, moderne Einhand-Mischbatterie und Durchflussbegrenzer haben, verbraucht immer noch 100 Liter.

Trinkwassereinsparungen bis zu 50% sind möglich.

 

Eine ökonomische und ökologische Lösung bieten moderne Regenwasser-Nutzungsanlagen, die das Regenwasser so optimal filtern, dass Sie das Regenwasser bedenkenlos für die WC-Spülung, zum Putzen und Wäsche waschen oder für die Gartenpflege verwenden können.

Die Technik gewährleistet eine sichere Funktion und damit eine hygienische Unbedenklichkeit. So können Sie jede Menge wertvolles Trinkwasser und auch bares Geld sparen.